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Das Münchner Oktoberfest - Tracht aus Tradition

Wer kennt es nicht? Das Münchner Oktoberfest ist das weltweit größte Volksfest und lockt jedes Jahr wieder Millionen von Besuchern aus dem In- und Ausland nach München. Wie inzwischen jeder weiß, ist das Fest schon über zweihundert Jahre alt und erlebte 1810 gewissermaßen seine Uraufführung, als Kronprinz Ludwig von Bayern seine Vermählung mit Prinzessin Therese mit einem großen Fest vor den Toren der Stadt feierte. Und weil das Feiern gar so schön war, wollten die Bayern darauf nicht mehr verzichten und richteten auch in den kommenden Jahren immer zur gleichen Zeit auf der Festwiese am Sendlinger Berg einen Bierausschank ein, gesellten noch ein Paar andere Vergnügungen dazu – und das Oktoberfest war geboren.Prinzessin Therese und Kronprinz Ludwig von Bayern,1810

Immer wieder ein Höhepunkt jeder Wiesn ist bis heute der Einzug der Festwirte und Brauereien am Eröffnungstag. Er geht zurück auf das Jahr 1887, als der Brauereibesitzer Hans Steyrer mit Personal, festlich geschmückten Pferdewagen und Volksmusikbegleitung als erster Wiesnwirt durch die Stadt hinauf auf die Theresienwiese zog. Seit 1935 taten es ihm die anderen Schankwirte gleich – und bei dieser Tradition ist es bis heute geblieben.

Dieser Einzug ist nicht nur ein echtes volksmusikalisches Erlebnis, sondern mit all den bunten Joppen und Jankern, den Dirndln und Lederhosen, den Lodenhüten und natürlich den echt bayerischen Trachten- und Haferlschuhen zugleich eine bunte Trachtenparade, die bayerisches Brauchtum in seiner ganzen Vielfalt von seiner allerschönsten Seite präsentiert.

Ähnliches können die Besucher dann gleich noch einmal am ersten Wiesn-Sonntag beim traditionellen Trachten- und Schützenzug erleben, der von der Münchener Maximilianstraße zur Theresienwiese führt und 1835 zur Silberhochzeit von König Luwig I. zum ersten Mal aufgeführt wurde. Neben historischen Schützen- und Trachtenvereinen aus dem Ausland, etwa aus Schlesien oder Meran, die hier stolz ihre Volkstrachten vorführen, bilden natürlich die bayerischen Trachtenvereine den Schwerpunktpunkt - etwa die Miesbacher mit den dekorativen lochmusterdekorierten Trachtenschuhen oder auch der Trachtenverein der Ampertaler aus Dachau. Ihre blinkenden Silbermünzknöpfe und die schönen Faltenstiefel zeigen den traditionellen Reichtum und Wohlstand der Dachauer Bauern. Während der Schwangauer Trachtenverein aus dem Ostallgäu gleich mit zwei Traditionstrachten dabei ist, der Gebirgstracht und der Schwangauer Bürgertracht. Daneben läuft jedes Jahr eine andere Gebirgsschützen-Kompanie im Zug mit. Früher einmal haben die Schützen die Grenzen zu Tirol verteidigt, heute verstehen sie sich als Traditionsbewahrer, die die bayerische Volkskultur pflegen und weitertragen. Mit ihrer feschen Leder-Kniehose, dem Lodenhut und den Haferlschuhen zu weißen Strümpfen gleichen sie inzwischen selbst einem lebendigen Kulturdenkmal.

Trotz mancherlei Grantelei, die dem Münchner Oktoberfest vorhält, es habe mit bayerischem Brauchtum kaum noch etwas zu tun und sei zu einem Kostümfest mit Massenbesäufnis geworden, ist dieses weltgrößte Volksfest doch unverändert populär. Für die Besucher aus dem In- und Ausland ist und bleibt es das Aushängeschild bayerischer Lebensfreude und Kultur.

Aber wer nicht nur beim Bier, sondern auch beim Oktoberfest ein „Reinheitsgebot“ empfiehlt, für den ist die „Oide Wiesn“ das richtige. Diese noch junge Festivität wurde 2010 zum zweihundertjährigen Jubiläum des Oktoberfests erstmals abgehalten und sollte alte Oktoberfest-Tradition neu beleben. Damit stieß die Oide Wiesn unerwartet auf so große Begeisterung, dass man sie zur festen Einrichtung machte.

So lebt nun alljährlich auf fünf Hektar Areal am Südende der Theresienwiese die gute alte Zeit wieder auf. Plattler-Tanzdarbietungen in den Festzelten sorgen für volkstümliche Stimmung. Daneben werden auch Sternpolka oder der historische Schefflertanz in originaler Tracht aufgeführt, die mit historischen Dirndln und Lederhosen, Trachtenhemden und Haferlschuhen geradwegs aus dem 19. Jahrhundert zu kommen scheinen. Die Fahrgeschäfte wie die kleinen Kettenkarusselle oder die Schiffschaukel rufen alte Jahrmärkte in Erinnerung und wirken herrlich altmodisch. Selbst die Musik kommt auf der Oiden Wiesn original aus dem Blech und nicht aus dem Lautsprecher, das Bier aus dem Holzfass. Es ist nicht zu übersehen: Man liebt es auf der Oiden Wiesn echt antik und die Stimmung fühlt sich rundum an, wie's früher einmal war.

Tanzdarbietung Mann und Frau in Tracht

Natürlich geht’s beim Oktoberfest immer schon um die Macht der Tracht. Und mit stramm sitzenden Krachledernen und tiefen Dirndl-Decolletés wurde noch nie gegeizt, oft noch garniert mit einem kräftigen Schuss Fantasie. Doch auch hier schlägt die Oide Wiesn neue Töne an. Denn bei den Traditionstrachtlern zählt weniger vogelwilde Kreativität als Freude an historischen Formen und altem Handwerk. Das zeigt sich an den vielen Trachtenhüten mit Gamsbart oder Adlerflaum, der wie Zuckerwatte am Lodenhut schwebt. Das zeigen auch die schwingenden und selten minikurzen Röcke der Dirndl und die echte Federkielstickerei an den Lederhosen der Buam. Manche Männerbeine zieren auch gestrickte Loferln, die typisch urbayerischen Wadlstrümpfe, die früher einmal Wolle sparten und heute mächtig Eindruck machen.

Aber vor allem an den Haxn zeigt sich bei den Wiesn-Gästen neue Begeisterung fürs Echte. Modeschuhe, gar gestöckelte, sieht man wenig. Auch gibt es wenig Turnschuhe, die im Sportstadion oder im Club super aussehen, aber zur Tracht mehr als grauslig. Stattdessen stehen vor allem Oide-Wiesn-Gäste gerne traditionsbewusst auf allen Arten von Haferl- und Trachtenschuhen. Mit Seit- oder Mittelschürung, mit Schmuckschnalle oder auch ganz aus einem Stück und vor allem mit echt genähter, statt geklebter Sohle.

Auf geht’s. Der Sendlinger Berg und das Oktoberfest ruft. Einmal sollte jeder, der Bayern liebt, dabei gewesen sein. Mit unseren echt zwiegenähten Haferlschuhen von GOISER ist er hier auf jeden Fall trittsicher, bequem und hundertprozentig stilecht unterwegs – ganz wie „anno dazumal“.

 

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